Integration durch Berufsausbildung: Erster Bürgermeister Peter Tschentscher würdigt VTG-Ausbildungsprogramm RailTrain

Hamburg, 22. September 2020

- Integratives Ausbildungsprogramm VTG RailTrain unterstützt Jugendliche mit besonderem Förderbedarf

- Schirmherr Dr. Peter Tschentscher begrüßt Auszubildende des vierten Jahrgangs

- Besondere Ehrung für einen der ersten Absolventen: Erster Bürgermeister überreicht Stipendiumszusage

 

Startschuss für den vierten Ausbildungsjahrgang: Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, besuchte heute den Hauptsitz der VTG AG in Hamburg, um gemeinsam mit Dr. Heiko Fischer, Vorsitzender des Vorstands der VTG AG, die neuen Auszubildenden des Programms VTG RailTrain zu begrüßen. „Hamburg ist eine Stadt der guten beruflichen Bildung. Junge Menschen haben hier eine gute Perspektive für eine erfolgreiche Ausbildung und Berufstätigkeit. Ein Beispiel hierfür ist das Ausbildungsprogramm RailTrain der VTG AG. Die Schienenlogistik ist eine Zukunftsbranche, die einen wichtigen Beitrag dazu leistet, den Gütertransport effizienter und klimafreundlicher zu machen. Die Hamburger VTG AG ist der führende Schienenlogistiker in Europa und maßgeblich an der Entwicklung innovativer Technologien in der Branche beteiligt. Ich wünsche allen neuen Auszubildenden einen erfolgreichen Start in ihre berufliche Zukunft und Herrn Jallah viel Erfolg in der Meisterschule“, sagte Bürgermeister Tschentscher, der die Schirmherrschaft für das Programm übernommen hat. Dr. Heiko Fischer ergänzt: „Wir sind stolz darauf, nun bereits den vierten RailTrain-Jahrgang zu begrüßen. Nach dem Start 2017 ist das Programm inzwischen sowohl bei uns im Unternehmen als auch in Hamburg fest etabliert – ein echtes Erfolgsmodell, mit dem wir einen aktiven Beitrag für die Jugendlichen in unserer Stadt leisten.“ Unter den zehn Neueinsteigern sind in diesem Jahr auch zwei junge Frauen, die ihre Ausbildung zur Konstruktionsmechanikerin starten. 

 

Abdulai Jallah: ein beeindruckender Weg

VTG RailTrain richtet sich an Jugendliche, die aus den unterschiedlichsten Gründen auf dem regulären Arbeitsmarkt bisher nicht Fuß fassen konnten. Und tatsächlich könnten die Lebensläufe und Hintergründe der bisherigen Absolventen nicht unterschiedlicher sein. Unter ihnen ist zum Beispiel der 23-jährige Abdulai Jallah, der im Jahr 2013 als Geflüchteter aus Liberia über zahlreiche Umwege nach Deutschland kam. 2017 startete er seine Ausbildung bei VTG RailTrain, perfektionierte die deutsche Sprache und wurde während seiner Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker zudem Vater einer kleinen Tochter. Aufgrund seiner hervorragenden schulischen und praktischen Leistungen konnte Jallah seine Ausbildung verkürzen und steigt nun, nach erfolgreichem Abschluss, direkt im mobilen Service der VTG am Standort Hamburg ins Berufsleben ein. Für seine berufliche Zukunft hat er konkrete Pläne: „Ich möchte mich weiterqualifizieren. Mein großes Ziel ist es, meinen Meister zu machen“, so Jallah. Die VTG AG wird Abdulai Jallah auf seinem Weg weiter unterstützen. Gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher überreichte Dr. Heiko Fischer ihm die Zusage für ein Stipendium für die Meisterschule: Die VTG AG übernimmt für ihren jungen Mitarbeiter alle anfallenden Kosten und stellt ihn für die Weiterbildung frei.

 

Hintergrund VTG RailTrain: integratives Ausbildungsprogramm

2017 hatte die VTG AG, Europas führendes Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmen mit Sitz in Hamburg, ein Ausbildungsprogramm für Jugendliche mit besonderem Bedarf an Bildungsförderung aufgesetzt. Seitdem haben jedes Jahr bis zu zehn Jugendliche in Hamburg eine vollqualifizierende duale Berufsausbildung zum Konstruktionsmechaniker angetreten. Das Angebot richtet sich vor allem an junge Menschen mit einem Hauptschulabschluss, die auf der Suche nach einer technischen Ausbildung sind. Während der dreieinhalbjährigen Ausbildung, deren praktische Phasen in einer eigenen Lehrwerkstatt auf dem Gelände der Blohm + Voss stattfinden, betreut und unterstützt die VTG die Jugendlichen individuell. Die Vermittlung von berufspraktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten wird ergänzt durch die Förderung von allgemeinbildenden, sprachlichen und sozialen Kompetenzen. Gemeinsam werden so die Hürden der Ausbildung gemeistert und persönliche Stärken weiterentwickelt.


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