VTG gewinnt „Deutschen Verkehrswendepreis“: Mit r2L-Technik die Verkehrsverlagerung aktiv vorantreiben

Hamburg, 07. April 2022

Für den Schienengüterverkehr von morgen: VTG ist vom gemeinnützigen Schienenbündnis Allianz pro Schiene e.V. mit dem „Deutschen Verkehrswendepreis“ ausgezeichnet worden. Der Preis ist Teil des Projekts „Verkehrswende konkret“, das vom Umweltbundesamt und vom Bundesumweltministerium gefördert wird. Die unabhängige Jury mit Experten aus Wissenschaft und Praxis würdigte die Innovationskraft und das große Potenzial zur Umsetzung der Verkehrsverlagerung der ‚roadrailLink‘ (r2L)-Technologie und kürte das Projekt zum Best-Practice-Beispiel für nachhaltigen Transport und Mobilität.

„Als international führendes Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmen mit der größten privaten Flotte in Europa treibt VTG die Verkehrswende aktiv voran. Wir wollen die Schiene zukunftsfähig machen und unseren Kundinnen und Kunden Lösungen bieten, die sie einfach adaptieren und in ihre Supply Chain integrieren können. Deshalb freuen wir uns sehr über die Bestätigung unserer Arbeit und die Auszeichnung mit dem „Deutschen Verkehrswendepreis“, sagt Sven Wellbrock, Chief Operating Officer Europe und Chief Safety Officer der VTG AG.

Aktiver Beitrag zur Verkehrswende
Gemeinsam mit dem Logistikanbieter VEGA International und dem Fahrzeughersteller Kässbohrer hat VTG eine Lösung entwickelt, um bislang nicht kranbare Sattelauflieger „bahnfähig“ zu machen. „Noch immer sind rund 95 Prozent der Sattelauflieger in der EU nicht kranbar und somit nicht für den Kombinierten Verkehr geeignet“, erklärt Jakob Öhrström, Geschäftsführer und Leiter des Center of Competence Intermodal bei VTG Rail Europe. „Die r2L-Umschlag und Transporttechnik ermöglicht die sofortige und unkomplizierte Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Schiene.“ Der r2L-Korb macht 97 Prozent aller nicht kombifähigen Lkw-Trailer kranbar. Es handelt sich hierbei um einen vollverzinkten Verladekorb, in den die Trailer hineingefahren werden. Mithilfe eines Terminalkrans oder Reach-Stackers kann der Korb dann mitsamt Trailer in oder aus einem Doppeltaschenwagen gehoben werden.

Die Technik schafft so einen ökologischen Mehrwert, erhöht die Durchlässigkeit des Verkehrs und spart bereits heute CO2-Emissionen ein. Basierend auf den Referenzwerten, dass ein Lkw einen durchschnittlichen Dieselverbrauch von 33 Litern pro 100 km hat und der durchschnittliche CO2-Ausstoß von 1 Liter Diesel 2,615 kg entspricht, sind pro eingesetztem r2L-Korb bis zu 200 Tonnen CO2-Einsparungen im Jahr möglich. Damit unterstreicht VTG einmal mehr das Engagement, zusammen mit der verladenden Wirtschaft die Klimaziele der Europäischen Union aktiv zu unterstützen und die Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene aktiv voranzutreiben.
 


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