Container wird auf einen Wagon geladen.

Kombinierte Verkehre leicht gemacht

Mit r2L werden Sattelauflieger fit für den Kombinierten Verkehr – so können zahllose Transporte von der Straße auf die Schiene verlagert werden.

Um Transportbedürfnisse flexibel und möglichst klimafreundlich abzudecken, ist der Kombinierte Verkehr (KV) eigentlich eine ideale Lösung. Langstrecken werden auf der Schiene absolviert, die letzte Meile, wenn nötig, übernehmen Lkws. Doch ein gewichtiges Problem macht das, was hier so einfach klingt, sehr schwierig: 95 Prozent der verwendeten Sattelauflieger sind nicht kranbar und können somit nicht von Lkws auf Intermodalwagen versetzt werden.

Einfach kranbar machen

Die Lösung für dieses Problem lautet r2L – roadrailLink. Die innovative Umschlag- und Transporttechnik, die VTG gemeinsam mit seinem Partner VEGA International entwickelt hat, macht das Verladen nicht kranbarer Sattelauflieger jeglicher Art wirtschaftlich umsetzbar. So werden nicht kranbare Trailer kranbar und können für den Kombinierten Verkehr genutzt werden. Bei der vollverzinkten r2L-Lösung handelt es sich um eine Plattform, die mit Terminalkränen oder Reach-Stackern vertikal in und aus einem Doppeltaschenwagen gehoben werden kann.

Weniger Lkws auf Italiens Straßen

Dieses Konzept hat bereits viele Kunden überzeugt, darunter auch einen großen italienischen Logistiker. Er setzt r2L mittlerweile auf zwei Routen ein und verbindet so klimaschonend und effizient den italienischen Süden mit Norditalien und dem Rest Europas. Durch diese Verkehre werden mehrere Tausend Lkws von den italienischen Straßen geholt – eine Entlastung für Verkehr und Umwelt.

Einfaches und sicheres Handling

Die r2L-Lösung benötigt keine Rampe oder andere Einrichtungen zum Auf- und Abladen eines Trailers, was das Handling bequem und praktisch macht: Zum einen ist der Verladeprozess von der Straße auf die Schiene einfach, zum anderen wird die Kapazität innerhalb der Terminals nicht durch herumstehende Rampen behindert. Der Verladevorgang dauert nur wenige Minuten, wird unterstützt durch Laser-Messtechnik und ist so präzise und ohne viel händisches Eingreifen umsetzbar – der Fahrer der Terminal-Zugmaschine kann die Position des Trailers aus seiner Fahrerkabine heraus ablesen.

 

 

Lächelnde Frau vor ihrem Laptop mit Fensterscheiben im Hintergrund.
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